AereA GmbH
Projekt besprechen

Leistungen

KI-Engineering

KI ist bei uns kein Geschäftsfeld neben den anderen, sondern zwei Dinge: eine Fähigkeit im Produkt und eine Arbeitsweise im Team.

Wann wir richtig sind — und wann nicht

Wo KI trägt — und wo sie nur teuer ist.

Richtig, wenn …

  • Sie haben Zeitreihen- oder Sensordaten und wollen daraus Entscheidungen ableiten, nicht nur Diagramme.
  • Ein Sprachmodell soll in ein bestehendes Produkt, nicht daneben.
  • Sie müssen klären, wo die Daten verarbeitet werden dürfen, bevor die Technik entschieden wird.
  • Ihr Team soll agentengestützt arbeiten, ohne die Nachvollziehbarkeit zu verlieren.

Falsch, wenn …

  • Es gibt noch keine belastbare Datengrundlage — dann ist Datenengineering der erste Schritt, nicht das Modell.
  • Ein Regelwerk löst das Problem nachweislich besser und billiger.
  • Sie erwarten ein Modell, das ohne menschliche Freigabe sicherheitsrelevant eingreift.
  • Das Ziel ist ein Demonstrator für eine Messe, kein produktiver Einsatz.

1. KI im Produkt

Prognose und Zeitreihenanalytik

Vorhersagemodelle für Strompreis, Erzeugung und Verbrauch als Grundlage automatisierter Lastentscheidungen — trainiert und ausgewertet auf hochauflösenden Zeitreihen mit Python, Pandas, NumPy und scikit-learn gegen TimescaleDB.

Anomalieerkennung und Predictive Maintenance

Auswertung von Maschinen- und Sensordaten zur Früherkennung von Ausfällen, mit Kafka als Grundlage für Echtzeit-Event-Streaming, Erkennungs- und Alarmierungslogik.

Sprachmodelle in der Anwendung

Integration großer Sprachmodelle in Produktoberflächen — als Sprachassistent über eine STT → LLM → TTS-Pipeline zur natürlichsprachlichen Abfrage technischer Systeme oder als kontextbezogene Hilfe- und Auswertungsfunktion auf produktinternen Daten.

Computer Vision

Bild- und Dokumentenerkennung mit OpenCV und OCR, unter anderem zur automatisierten Prüfung von Ausweisdokumenten auf mobilen Endgeräten.

2. Agentengestützte Entwicklung

Wir setzen KI-Agenten produktiv im eigenen Entwicklungsprozess ein — eingebettet in die bestehende GitLab-Toolchain und abgesichert durch dieselben Qualitätsgates wie handgeschriebener Code.

  • Orchestrierte Agenten-Teams — spezialisierte Implementierungs- und Review-Agenten arbeiten arbeitsteilig; ein separater Review-Agent prüft jede Änderung, bevor sie in den menschlichen Review geht.
  • Ticket-getriebener Workflow — Agenten arbeiten nur auf Issues, die eine Definition of Ready durchlaufen haben. Anforderungen, Akzeptanzkriterien und Scope stehen vor dem ersten Commit.
  • Verankerung in CI/CD — jede agentenerzeugte Änderung durchläuft Build, Unit-, Integrations- und E2E-Tests sowie statische Analyse. Nichts umgeht die Pipeline.
  • Werkzeugintegration über MCP — Anbindung an Repository, Issue-Tracker, Dokumentation und Testumgebungen, damit Kontext nicht manuell nachgereicht werden muss.
  • Automatisierte Routineläufe — Headless-Betrieb für Dependency-Updates, Testabdeckungs-Analysen, Dokumentationsabgleich und Refactoring-Vorschläge.
  • Mensch in der Verantwortung — Architektur, Sicherheitsrelevantes und die finale Freigabe bleiben beim Menschen. Agenten beschleunigen die Umsetzung; sie ersetzen weder Review noch Verantwortung.

Diese Erfahrung geben wir als Beratungs- und Schulungsleistung weiter: Einführung in bestehende Teams, Bewertung von Werkzeugen, Absicherung über Qualitätsgates sowie Datenschutz- und Compliance-Fragen beim Einsatz kommerzieller Modelle.

3. Betrieb, Datenhoheit und Modellauswahl

Bei industriellen Kunden steht eine Frage regelmäßig vor der Technik: Wo dürfen die Daten verarbeitet werden?

  • Bewertung von Cloud-API, dediziertem Hosting und vollständigem Self-Hosting — inklusive Kosten-, Hardware- und Energiebetrachtung statt Bauchgefühl.
  • Datenschutz- und Vertraulichkeitsstufen kommerzieller Anbieter, Trainingsdaten-Ausschluss, Aufbewahrung.
  • Architektur für den hybriden Fall: sensible Verarbeitung lokal, unkritische Last extern.
  • Betrieb und Monitoring von Inferenz-Workloads im eigenen Observability-Stack.

Technologien

  • Python
  • Pandas
  • NumPy
  • scikit-learn
  • TimescaleDB
  • Kafka
  • OpenCV
  • OCR
  • LLM-Integration
  • STT/TTS
  • MCP
  • GitLab CI

Typisches Projektvolumen

Was ein Projekt bei uns kostet.

Tagessatz 480–960 € je nach Einsatzart

Unter 10 Personentagen lohnt sich unser Einarbeitungsaufwand für Sie nicht. Eine Bewertung von Datenhoheit und Modellauswahl ist auch als kurzer Einstieg möglich.

Häufige Fragen

Setzen Sie KI-Agenten auch in Kundenprojekten ein?

Ja, innerhalb definierter Leitplanken. Agenten arbeiten ausschließlich auf Issues, die eine Definition of Ready durchlaufen haben; jede Änderung durchläuft Build, Unit-, Integrations- und E2E-Tests sowie statische Analyse. Architekturentscheidungen, Sicherheitsrelevantes und die Freigabe bleiben beim Menschen.

Was passiert mit unserem Quellcode?

Das klären wir vor Projektbeginn schriftlich. Wir bewerten Cloud-API, dediziertes Hosting und vollständiges Self-Hosting, prüfen Trainingsdaten-Ausschluss und Aufbewahrungsfristen der Anbieter und entwerfen bei Bedarf den hybriden Fall: sensible Verarbeitung lokal, unkritische Last extern.

Woran erkennen wir, dass der Einsatz etwas gebracht hat?

An denselben Kennzahlen wie sonst: Durchsatz, Testabdeckung, Fehlerdichte nach Release. Der Zweck der freigewordenen Kapazität ist bei uns ausdrücklich Testtiefe, nicht Feature-Menge — und das ist messbar.

Kontakt

Ansprechpartner

Sören Sprenger
Softwarearchitektur & technische Projektleitung

Wüstenstein 18, 91346 Wiesenttal · Mo–Fr 9:00–18:00 Uhr